Urs Guidolin

  • Die Geschichte von Urs:

    Urs wurde als Lehrersohn auf dem Planeten Erde geboren. Schon seit frühester Kindheit loderte in seinem Herzen die helle Macht der Musik. Mit Mutters Teppichklopfer warf er sich sonntags jeweils nach der heiligen Messe vor dem Spiegel in Pose und war für ein paar glückliche Stunden Brian May (ausser „I want to break free“ - das spielte er mit dem Staubsauger). Der Moment, als Urs das erste Mal eine echte Gitarre in den Händen hielt, lässt sich am ehesten mit der Szene vergleichen, in der Luke Skywalker zum ersten Mal sein Lichtschwert anknipst. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Es sollten aber noch harte und dunkle Lehrjahre folgen. An der Jazzschule St. Gallen lernt er, dass nicht nur die Akkorde C und G existieren, sondern auch G7. Das Glück dieser Erkenntnis ist aber nur von kurzer Dauer: Mit diesem „secret chord“ entdeckt Urs den Blues. Und er taucht ab in die Untiefen menschlichen Leidens, zu jener dunklen Macht der Musik, aus der Robert Johnson, Muddy Waters, Eric Clapton und Darth Vader die Magie ihres Spiels bezogen. Auch er spielt sich erst durch schummrige und schimmlige Bandräume und singt sich in den Bahnhofunterführungen von Goldach und Mörschwil die Seele aus dem Leib. Er bietet seine Dienste der Katy-Winter-Band feil, ehe ihm die Coverband „discover3“ erneut die helle Seite den Weg weist. Hier trifft er auch auf „Oli Wan“. Gemeinsam befreien sie die Bassistin „Sonj Armidala“ aus den sklavischen Fesseln von „Jabba dem Hüttenkäse“ und konvertieren zum Jediorden des „Jodel“. Urs kauft sich ein neues Lichtschwert von Gibson und kämpft fortan an der Seite von „Oli Wan“ und „Sonj Armidala“ um das Überleben der fetten und faltigen Lieder seines Heimatplaneten. Die Tatsache, dass „Oli Wan“ eigentlich ein „Trekki“ ist, tut der Freundschaft keinen Abbruch! Wem das jetzt alles zu hoch ist, der sollte in jedem Fall Star Wars 1-6 in umgekehrter Reihenfolge schauen - oder uns einfach mal buchen.

  • Instrument

    Gitarre / Gesang